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Creative Mornings – Mark Lambertz über Kybernetik

Es schlackerten die Ohren und es knisterte im synaptischen Spalt. Wie auch nicht?! „Ashbysches Gesetz der Handlungsvarietät“, „Kybernetik“, „Kohäsionskräfte“, es lässt sich sagen: starker Tobak flog uns bei Creative Mornings mit Mark Lambertz um die Ohren. Der kölsche Ableger der monatlichen Frühstücksvorträge gastierte im August wieder in unseren Agenturräumen.

Aber von vorne: dümpelte man gedanklich noch zwischen dem heimischen Kopfkissen 1 und 2, stieg die Laune dann doch sehr schnell. Gestärkt durch Speis, koffeinhaltiges Heißgetränk und den ersten interessanten Gesprächen, jonglierten wir gedanklich durch Mark Lambertz Vortrag über das „Viable System Model“ nach Stafford Beer. Die erste Erkenntnis: ein Ameisenhaufen besteht aus denselben Systemen, welchen ihn am Leben erhalten, wie ein multinationales Unternehmen. Es geht um Strategieanpassungen, bestehende Meta-Muster innerhalb einer Organisation und der richtigen Balance zwischen Autonomie und Hierarchie. Mindfuck? Nein. Mark Lambertz versteht es, den komplizierten Inhalt auf ein Babylöffel gerechtes Kernmaß zu portionieren. Dabei kann eine Organisation durch fünf interdependente Systeme, ach.., seht einfach selbst:

 

  • Video: Grande Pico
  • Video: Grande Pico
  • Fotos: Jörn Strojny,