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Endlich abliefern – diese Apps machen dich produktiver

Der Montag geht in den Meeting-Marathon. Allseits ist man positiv gestimmt, dass man eine recht produktive Woche erleben wird. Während manche Leute erst dann produktiv werden, wenn die Deadline rasiermesserscharf im Nacken sitzt, gibt es auch solche, die ihren Tag vom Frühstück bis zum Mitternachtssnack perfekt durchgetaktet haben. Diese Meister der Selbstorganisation schaffen ihre Wochenziele immer und mit fast schon unheimlicher Effizienz. Panik bekommen sie nur, wenn Plan D und E nicht aufgehen oder wenn man Ihnen Dateien mit dem Titel „final_V3_neu.psd“ schickt.

Wir haben mal in die Smartphones unserer Mitarbeiter gespinkst und nachgefragt, welche Apps sie zur persönlichen Produktivitätsteigerung mit sich herum tragen, weil sie ihrem Leben Struktur verleihen – hier unsere Empfehlungen für euch:

 

Evernote

Mit dem Klassiker Evernote könnt ihr diverse digitale Notizbücher anlegen und diese nicht nur mit Texten, sondern auch mit Bildern, Audioaufnahmen und natürlich auch mit kreativen Kritzeleien füllen – die gehören schließlich in jede Kladde! Mit der Basisversion von Evernote könnt ihr sowohl vom Smartphone als auch von eurem Rechner darauf zugreifen und sie mit wenigen Klicks auch mit euren Kollegen teilen.

 

CLOZE

Wer für den Arbeitsalltag das komplette Survival-Kit benötigt, landet bei CLOZE. Die App integriert die Accounts von Facebook, Twitter, LinkedIn und kann ebenfalls sämtliche E-Mail-Postfächer unter einen Hut bringen. Über eine Listenfunktion priorisiert die App Nachrichten nach Bedeutung des Absenders für den Empfänger. Inhalte und neueste Entwicklungen können in der App geteilt, oder extern über die sozialen Netze verbreitet werden. Das kostenpflichtige Upgrade ermöglicht auch den kompletten Überblick über aktuelle Projekte und Inhalte von Meetings. So bleibt man immer up-to-date über seine Business-Besties.

 

1Password

1Password ist ein simpler Passwortmanager. Die App sorgt dafür, dass ihr euch nur noch ein einziges Master-Passwort merken müsst. Alle anderen verbergen sich in Zukunft dahinter und sind nur euch zugänglich – außer, ihr wollt sie mit jemandem teilen, dann ist auch das mit 1Password möglich. Nach 30 Tagen hat diese Erinnerungsamputation allerdings ihren stolzen Preis.

 

Slack

Slack ist unser Kommunikationstool, das den ein oder anderen eventuell an Programme wie Outlook erinnert. Letztendlich bietet es aber viel mehr Funktionen für den produktiven Austausch von Teammitgliedern als das Mail-Programm und als klassische Chat-Plattformen. Slack ist enorm intuitiv und ermöglicht es auch, externe Plattformen und Quellen einzubinden. Dank seiner ausgeklügelten Funktionen wird es trotzdem nicht zu unübersichtlich. Wir haben inzwischen über 22 Kanäle – für schnelles Feedback, Konferenzen, die Planung der Blogposts oder auch einfach nur unser Mittagessen. Dass einige Nachrichten trotzdem überlesen werden, lässt sich natürlich leider auch mit Slack nicht verhindern.

 

Things

Ein persönlicher Taskmanager, der für viele mittlerweile fast schon zur Basisausstattung gehört. Erinnern, planen, organisieren. Hauptsache machen! Kein Wunder, schließlich liegt der App das „Getting-things-done“-Prinzip zugrunde. Abarbeiten hat sich selten leichter angefühlt.

 

Inbox

Auch wenn Slack die Einbindung von externen Mitarbeitern ermöglicht, sind wir natürlich weiterhin auf E-Mails angewiesen, um mit der Außenwelt zu kommunizieren. Mit Inbox by Google bleibt auch das so übersichtlich wie möglich. Damit man auf keinen Fall vergisst, eine wichtige Email zu beantworten, lässt sich in der Inbox zum Beispiel einstellen, dass wir zu einem bestimmten Zeitpunkt nochmal daran erinnert werden. Fotos und wichtige Termininformationen lassen sich außerdem schneller finden als in üblichen Mail-Programmen. Dass die Sortierung der Mails nicht linear, sondern in Kategorien erfolgt, könnte allerdings dem ein oder anderem in seinem Workflow im Wege stehen.

 

Blinkist

Wann habt ihr das letzte Mal ein Sachbuch gelesen, einfach nur, weil euch das Thema interessiert hat? Meistens bleibt dafür ja leider gar keine Zeit – die Macher von Blinkist haben das erkannt und stellen deswegen knackige Zusammenfassungen von Sachbüchern zur Verfügung. Die wichtigsten Kerninformationen werden durch Blinkist gebündelt und lassen sich nicht nur schnell mal lesen, sondern auch anhören. Wenn ihr Sachbücher nur lest, um schneller einzuschlafen, ist Blinkist vermutlich nichts für euch, wenn ihr aber in 15 Minuten die wichtigsten Thesen eines Buches verstehen wollt, können wir euch die App nur ans Herz legen.

 

Qixxit

Qixxit ist ein Reiseplaner, der mehr Verkehrsmittel miteinander kombiniert, als uns überhaupt bekannt waren. Ob zu Fuß, per Mietrad, mit dem Taxi, dem Fernbus, dem Flugzeug oder der S-Bahn – die App zeigt auf einen Blick die besten Kombinationsmöglichkeiten an, die euch zu eurem Ziel bringen. Gleichzeitig verrät die App, wie teuer eure Fahrtkosten jeweils wären und wieviel CO2 durch euren Ausflug in die Luft geschleudert würde. Wenn ihr es liebt, mit dem Flugzeug von Düsseldorf nach Köln-Bonn zu fliegen, solltet ihr also vielleicht darauf verzichten.

 

7Mind

Falls ihr euch trotz dieser hilfreichen Apps häufig gestresst fühlt und dadurch letztendlich alles andere als produktiv seid, empfehlen wir euch auch die App 7Mind. Durch siebenminütige Meditationseinheiten soll die App Ruhe und Achtsamkeit in den Alltag bringen. Mit dem Kopfhörer im Ohr könnt ihr euch die Entspannungs- und Konzentrationsübungen sowohl in der Mittagspause als auch bei hektischen Bahnfahrten zu Gemüte führen und eure Mitmenschen durch eure Gelassenheit verblüffen.

 

Pocket

Der Weg zur Arbeit lässt häufig keine ausführliche Lektüre von interessanten Artikeln zu. Die Lösung heißt Poket. Die App ist eine Möglichkeit interessante Online-Artikel runterzuladen und in der ersten Kaffeepause oder Zuhause zu studieren. Der Download der Artikel malträtiert dabei nicht das mobile Datenvolumen. Die Voreinstellungen lassen es zu, dass Artikel nur in einem WLAN Netz von den Newsportalen abgezapft werden.

 

Office Lens

Auch wenn wir die meiste Zeit vorm Bildschirm hocken, kommt es schon mal vor, dass wir Dokumente nur in analoger Form vorliegen haben – Whiteboard-Notizen vom letzten Workshop zum Beispiel. Um auch solche Informationen schnell zu digitalisieren, bietet sich die App Office Lense an, die mit der Smartphone-Kamera Dokumente einscannt – egal, aus welchem Winkel. Im besten Fall lässt sich die Datei im Anschluss dank der Texterkennung auch mit Word oder anderen Microsoft-Programmen bearbeiten. Lästiges Abtippen könnt ihr euch dadurch also sparen!

 

Wecker

Oder hip; Wckr, in Berlin-Mitte auch „Wekkr“. Eine App, die nicht fehlen sollte im Produktivitäts-Repertoire. Mit dieser Geheim-App kriecht Leben in die müden Glieder. Über den Code #(Y)s*ck, den ihr über das Tastenfeld eures Mobile Devices eingebt, gelangt ihr zu einem Kontaktfeld. Dort angelangt, müsst ihr nur noch euren Namen, Adresse und Kreditkartennummer hinterlegen und die Wckr-App übernimmt. Ein purer Spaß! Gerne auch Oma zeigen. Erholsamen Schlaf!