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Platzsparende Pasta aus dem 3D-Drucker

Schon mal darüber nachgedacht Nudel-Designer zu werden? Nicht? Dabei ist das ein Job mit Zukunft!

Im Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston waren die Forscher so erbost darüber, dass rund 2/3 der Nudelverpackungen mit Luft gefüllt ist, dass sie kurzerhand eine platzsparende Pasta entwickelt haben.

Das Geheimnis der Nudeln sind winzige Zellulose-Streifen, die mit einem 3D-Drucker auf zwei dünne Gelatine-Blätter gedruckt werden. Durch die höhere Dichte, kann das obere Blatt mehr Wasser aufnehmen als das untere. Dadurch kringelt sich die obere Schicht im Wasser über die untere, sodass die Nudel einen Bogen formt. Ein origamihaftes Schauspiel der Extraklasse, was sich nun im Kochtopf beobachten lässt.

Die verschiedenen Zellulose-Mengen, die sie brauchten, um unterschiedliche Formen zu bilden, trugen die US-Forscher in eine Datenbank ein und bildeten am Computer 3D-Modelle mit den Nudel-Formen. Dies alles ist nötig, um daraus eine Software zu entwickeln, mit der zukünftig jeder online zum Nudel-Designer werden kann. 

Lediglich der Geschmack konnte sich noch nicht so ganz entfalten. Vielleicht weiß Roberto, woran es liegen könnte?

  • Stills: Tangible Media Group