Dunckelfeld

Artikel schließen

09

So lief das erste Agentur-Barcamp

Wenn ein waschechter Offenbacher freiwillig nach Frankfurt reist, dann muss es schon einen sehr guten Grund für geben. Und den gab es vom 28. bis 29. Januar. Dort war Kim nämlich in Frankfurt, um am ersten Agentur-Barcamp teilzunehmen. Ein Barcamp lässt sich am ehesten mit dem Begriff der „Unkonferenz“ beschreiben. Hier gibt es keine Keynote-Speaker, die das Publikum frontal beschallen, sondern das Publikum selbst ist die Konferenz.

Jeder Besucher kann ein selbstbestimmtes Thema vorstellen über das er referieren will. Ob er einen intensiven Workshop vorbereitet oder nur eine Diskussion anregen möchte, bleibt dabei ihm überlassen. Vor allem die Offenheit des Formats und die hohe Interaktionsrate der Teilnehmer hat Kim überzeugt: „Agenturen lassen sich ja oft nicht gerne in die Karten schauen, aber ich hatte das Gefühl, dass hier jeder an einem regen Austausch interessiert war.“

In einem inspirierenden Rahmen wurde viel philosophiert über die Fallstricke des herkömmlichen Projektmanagements, die Projektkalkulation, die Gewinnung von neuen Mitarbeitern und die Positionierung der eigenen Agenturmarke. „Für mich persönlich war das Feedback von außen sehr erfrischend. Außerdem nehme ich einige Impulse und Ideen mit, welche ich für die Weiterentwicklung unserer Agentur nutzen werde“, so fasst Kim den kleinen Ausflug zusammen und schielt bereits erwartungsvoll auf eine Fortsetzung der Reihe.

Wer wissen will welche Barcamps in Zukunft stattfinden kann sich unter barcamp-liste.de informieren.

  • Das Sessionboard des ersten Barcamp-Tags.
  • In Kims erster Session „Agenturen als Bietergemeinschaften“ wird darüber diskutiert
  • Ralf Schmitt, Geschäftsführer der Agentur Statement, gab in seiner Session einen Einblick wie bei ihm Kunden bewertet werden.
  • Branche wirklich zu bewegen. (Foto: Katja Baumann, Designbüro Frankfurt)
  • Der Andrang bei der Diskussion zum Thema Pricing war riesig. Das Thema scheint die