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UpLabs – Psst, Geheimtipp

Durchschnitt begegnet einem überall in sozialen Netzwerken. Halbgare Kommentare, abgenutzte Memes und ein Thorsten in der Freundschaftsliste. Qualität ist Mangelware. Das Designer-Netzwerk UpLabs stemmt sich dagegen – wir haben mal reingeschaut.

„Qualität vor Quantität!“ Hundertfacher Wunsch, tausendfach gesagt. UpLabs setzt es um. Nicht die Community bestimmt über den caesarischen Daumen nach „oben“ oder „unten“. Qualität und Relevanz eingereichter Designprojekte werden von einer Jury bemessen. Inspiration ist das Shell V-Power der Kreativen – das Portal will „Inspiration“ kultivieren durch ausgesuchte Show Cases. Durchgewunken werden vor allem ästhetische, funktionale und intuitive Designs, basierend auf der Sprache des „Material Design“ von Google. Die exakten Anforderungen nach denen Projekte durchleuchtet werden und eine Erklärung was Material Design überhaupt ist, findet ihr hier. „Artsy“ und Mikro sollen die Designs sein – ganze Portfolios findet man im Netzwerk selten. Häufig sind UI – Elemente und kleine Animationen die gefragtesten Designs. Die Community bei UpLabs lebt durch Qualitätsstandards, aber nicht nur. Designs werden geteilt, „Props“ und „bare Münze“ für käufliche Designs an Designer verteilt und der Reputationsaufbau aktiv unterstützt. UpLabs ermöglicht es über weitere Portale Designs einzureichen. Codepen und Dribble sind Beispiele hierfür.

Trends unterliegen auch bei UpLabs, ihrer Natur gemäß, der Schnelllebigkeit. Nichtsdestotrotz ist das Portal eine der besseren Alternativen zu anderen Show-Off-Netzwerken. Problematisch wird es, wenn ein Thorsten in der Jury sitzt.

In diesem Sinne: Folge deinen Gefühlen!

  • Credits: Barna Erdei
  • Credits: Harshita Singh
  • Credits: Shahin Srowar