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When people had computers

“Hach, damals sind wir alle noch ins Internet ‚gegangen‘. Die Mühe macht sich heute ja keiner mehr.”

Mit einem ähnlichen Anflug digitaler Nostalgie ist zu rechnen, wenn wir irgendwann unseren Enkeln von der grauen Vorzeit des “Internet of things” berichten dürfen. Was so viel bedeutet, dass der Computer zunehmend als Gerät verschwinden und durch intelligente Gegenstände ersetzt wird. Alles kommuniziert mit allem. Nur ohne Menschen.

Nach drei Jahren Entwicklungsarbeit haben Forscher des MIT nun den “Reality Editor” vorgestellt. Eine smarte App, die herkömmliche Haushaltsgeräte, Lampen und andere Gadgets per Fingerwischen über den Bildschirm miteinander verkuppelt und in einen funktionalen Dialog treten lässt. So ließe sich laut Fast Company das Bett mit einem Thermostat verbinden, damit das Bett merkt, wann der Nutzer aufsteht. Daraufhin könnte sich die Heizung im Badezimmer einschalten oder der erste Morgenkaffee durch die Maschine laufen.

Diese Kettenreaktion klingt nicht nur irrespannend, sondern auch noch ziemlich weit entfernt. Doch weil die Zukunft immer jetzt beginnt, lässt sich die App bereits runterladen und nutzen. Nicht vorhandende Funtionalitäten werden über einen ähnlichen Mechanismus wie bei IFTTT geregelt und für Entwickler von smarten Geräten gibt es eine Open Hybrid Platform, die eine direkte Verbindung verschiedenster Geräte

Foto: MIT Media Lab Fluid Interfaces Group
Videolink: https://vimeo.com/143709971